Zins/ Zinseszinsrechner (real) 2026
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Ehepartner oder Nebenjob hinzufügen
iHier kannst du das Gehalt deines Ehepartners (z. B. Steuerklasse 3/5) oder deinen eigenen Zweitjob (Steuerklasse 6) ergänzen. Das Diagramm zeigt dann beide Einzelgehälter sowie das gemeinsame Netto an.

Hinweis zum Minijob: Einen Minijob (geringfügige Beschäftigung) brauchst du hier nicht einzutragen. Dort gilt "Brutto gleich Netto" (es fallen keine eigenen Steuern an).
Gehälter vergleichen
iAktiviere diesen Schalter, um zwei verschiedene Jobangebote oder Gehaltssituationen (z. B. mit unterschiedlichen Steuerklassen oder Bundesländern) unabhängig voneinander zu vergleichen. Im Diagramm und in der Legende werden beide Szenarien übersichtlich gegenübergestellt.

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iDein vereinbarter Bruttolohn vor allen steuerlichen und sozialversicherungspflichtigen Abzügen. Du kannst hier auch reinklicken und einen genauen Wert selbst eintippen.
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Brutto - Netto Rechner für Deutschland

Dein Gehalt verstehen

HINWEIS: DIESE INHALTE DIENEN NUR ZUR ALLGEMEINEN INFORMATION UND STELLEN KEINE STEUERBERATUNG DAR. DER RECHNER GIBT RICHTWERTE AN UND KANN LEICHTE ABWEICHUNGEN ZUR REALEN LOHNABRECHNUNG ENTHALTEN.

Warum dieser Rechner mehr ist als nur Brutto und Netto

Schön, dass du hier bist. Du hast gerade unseren Brutto-Netto-Rechner Pro geöffnet. Wenn du am Monatsende auf deinen Gehaltszettel blickst, fragst du dich vielleicht auch oft: "Wo ist eigentlich das ganze Geld geblieben?" Brutto ist das, was auf dem Papier steht – Netto ist das, was dir der Supermarkt, der Vermieter und der Urlaub übrig lassen.

Der entscheidende Unterschied dieses Rechners zu herkömmlichen Standard-Tools im Netz ist die absolute Flexibilität und Vergleichbarkeit. Eine einfache Zahl hilft dir im Alltag oft nicht weiter, wenn du vor echten Entscheidungen stehst. Deshalb haben wir zwei intelligente Modi integriert: Du kannst entweder ein zweites Gehalt hinzufügen, um das gemeinsame Haushaltsnetto deines Partners und dir zu ermitteln, oder in den strikten Vergleichsmodus wechseln, um zwei völlig unterschiedliche Job- oder Lebensszenarien direkt gegeneinander antreten zu lassen. So erhältst du klare Antworten auf deine finanziellen Fragen.

Zwei intelligente Modi: Zusammenrechnen oder Vergleichen

Über dem Rechner findest du zwei Schalter, die das komplette Verhalten des Tools steuern:

1. Ehepartner oder Nebenjob hinzufügen:
Dieser Modus ist perfekt, wenn du verheiratet bist oder einen steuerpflichtigen Zweitjob annehmen willst. Sobald du den Schalter aktivierst, öffnet sich ein zweites Eingabefeld. Der Rechner schaltet die Steuerklassen automatisch auf die Kombination 3 und 5 um (das typische Modell für Ehepaare) – diese können jedoch jederzeit an eure tatsächliche Situation angepasst werden. Das Wichtigste: Der Rechner addiert beide Gehälter. Im Diagramm und in der Legende siehst du neben euren Einzelgehältern auch eine "Zus."-Spalte, die dir auf den Cent genau zeigt, wie viel Netto euch im Monat als Haushalt gemeinsam zur Verfügung steht.

  • Heirat & Familie: Lohnt sich eine Heirat finanziell? Vergleiche hier direkt, wie viel Netto euch gemeinsam als zwei Singles (jeweils Steuerklasse 1) bleibt, gegenüber eurer zukünftigen Situation als Ehepaar.

2. Gehälter vergleichen:
Wenn du vor einer beruflichen Veränderung stehst, reicht es oft nicht, nur das aktuelle Gehalt zu kennen. Sobald du diesen Schalter aktivierst, schaltet der Rechner in einen strikten 1:1-Vergleichsmodus. Die Steuerklassen-Automatik bleibt aus, und du kannst für Szenario 1 und Szenario 2 völlig unabhängige Werte eingeben. Das Diagramm stellt dir beide Ergebnisse sauber nebeneinander – ohne die Gehälter fälschlicherweise zu addieren. Das ist ideal für:

  • Jobwechsel: Was bleibt mir bei Jobangebot A im Vergleich zu Jobangebot B am Ende wirklich auf dem Konto?
  • Arbeitszeit: Lohnt sich der Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit? Wie stark sinkt mein Netto tatsächlich, wenn ich meine Stunden reduziere?
  • Umzug: Wie wirkt sich ein Wechsel in ein anderes Bundesland aus (z. B. durch unterschiedliche Kirchensteuersätze oder Pflegeversicherungsbeiträge)?
  • Steuerklasse: Was ist der exakte Unterschied auf meinem Konto, wenn ich von Klasse 1 in Klasse 3 wechsle?

Dein Berufsstatus: Nicht jeder zahlt die gleichen Abgaben

Der Rechner berücksichtigt nun auch unterschiedliche Anstellungsverhältnisse, da sich diese massiv auf deine Sozialabgaben auswirken:

  • Angestellter (Standard): Der Normalfall. Du bist voll sozialversicherungspflichtig und zahlst in alle gesetzlichen Kassen ein.
  • Kammerberuf (Versorgungswerk): Gilt oft für Ärzte, Apotheker, Architekten oder Anwälte. Anstelle der gesetzlichen Rentenversicherung zahlst du in ein berufsständisches Versorgungswerk ein. Der Rechner passt die Beschriftungen im Diagramm entsprechend an.
  • Werkstudent: Als eingeschriebener Student im sogenannten Werkstudentenprivileg bist du in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung über deinen Job beitragsfrei. Es fällt für dich lediglich die Rentenversicherung an.
  • Beamter / GmbH-Geschäftsführer: In diesen Positionen bist du von der Renten- und Arbeitslosenversicherungspflicht befreit. Meist bist du in dieser Konstellation zudem privat krankenversichert, worauf sich der Rechner automatisch einstellt.

Die Steuerklassen: Wer zahlt wie viel?

Die Lohnsteuerklasse ist der größte Hebel auf deiner monatlichen Abrechnung. Sie bestimmt, wie viel Steuern dir dein Arbeitgeber direkt als Vorauszahlung abzieht und an das Finanzamt weiterleitet. Sie ändert zwar in den meisten Fällen nichts an deiner endgültigen Steuerlast im Jahr (das klärt die jährliche Steuererklärung), aber sie entscheidet maßgeblich, wie viel Geld du Monat für Monat liquide hast.

  • Klasse I: Der Standard für Singles, Ledige und Geschiedene ohne Kinder. Du hast den normalen Grundfreibetrag.
  • Klasse II: Für Alleinerziehende. Hier gibt es einen extra Entlastungsbetrag, weshalb du jeden Monat etwas weniger Steuern zahlst als in Klasse 1.
  • Klasse III & V: Das Modell für Ehepaare mit großem Gehaltsunterschied. Der Besserverdiener wählt Klasse 3 und profitiert von sehr geringen Abzügen. Der Geringverdiener nimmt Klasse 5 und hat dafür sehr hohe Abzüge. In der gemeinsamen Haushalts-Summe bleibt euch monatlich oft deutlich mehr Netto.
  • Klasse IV: Für Ehepaare, die ungefähr gleich viel verdienen. Die Abzüge entsprechen weitgehend denen von zwei Singles in Klasse 1.
  • Klasse VI: Zwingend für jeden weiteren steuerpflichtigen Nebenjob. Hier gibt es keinen Grundfreibetrag. Die Abzüge sind ab dem allerersten verdienten Euro extrem hoch. Der Kinderfreibetrag ist in dieser Klasse gesperrt, da er steuerlich nur einmal in deinem Hauptjob gewährt wird.

Der Minijob (Geringfügige Beschäftigung)

Viele Nutzer fragen sich, wo sie ihren Minijob im Rechner eintragen sollen. Die kurze Antwort: Gar nicht!

Ein Minijob (die Verdienstgrenze wird gesetzlich regelmäßig angepasst) ist eine absolute Ausnahme im deutschen Steuersystem. Hier lautet die goldene Regel: Brutto ist gleich Netto. Du zahlst auf einen Minijob weder Lohnsteuer, noch Solidaritätszuschlag, noch Kirchensteuer. Auch die Steuerklasse (selbst die teure Klasse 6) greift hier nicht, da der Minijob vom Arbeitgeber komplett pauschal abgerechnet wird. Die einzige mögliche Abgabe ist ein minimaler Pflichtbeitrag zur Rentenversicherung. Von diesem kannst du dich jedoch mit einer kurzen Unterschrift bei deinem Arbeitgeber befreien lassen – dann wandert das komplette Brutto centgenau auf dein Bankkonto.

Dein persönliches Sicherheitsnetz: Die Sozialabgaben

Neben den Steuern wird dein Brutto auch durch die Sozialabgaben geschmälert. Das Gute daran: Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich diese Kosten in Deutschland (fast immer) genau zur Hälfte. Unser Rechner berechnet deinen exakten Anteil und berücksichtigt dabei auch die aktuellen Beitragsbemessungsgrenzen (ab einem bestimmten Gehalt steigen deine Abgaben nicht weiter an).

  • Krankenversicherung (GKV / PKV): Du kannst nun zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung wählen. Bei der Gesetzlichen (GKV) gibst du den vollen Zusatzbeitrag deiner Kasse an (im Schnitt oft um die 1,7 % – wir halbieren ihn im Hintergrund fair zwischen dir und deinem Chef). Bei der Privaten (PKV) trägst du deinen gesamten monatlichen Beitrag ein. Keine Sorge: Als Angestellter bekommst du einen steuerfreien Arbeitgeberzuschuss (bis zum gesetzlichen Maximalbetrag), den der Rechner automatisch berechnet und abzieht!
  • Rentenversicherung (RV): Sichert dir später deine Rente. Der Beitrag ist gesetzlich festgesetzt.
  • Arbeitslosenversicherung (AV): Dein finanzieller Schutz, falls du deinen Job verlieren solltest.
  • Pflegeversicherung (PV): Unterstützt dich im Pflegefall. Achtung: Wenn du älter als 23 Jahre bist und keine Kinder hast, verlangt der Staat hier einen Strafzuschlag, den du zu 100 % alleine tragen musst. Wähle im Rechner einfach dein Alter und deine Kinder aus – die Logik berechnet diesen Zuschlag vollautomatisch.

Steuern, Steuerjahr, Bundesländer und der Kinderfreibetrag

Die Lohnsteuer ist die Vorauszahlung auf deine Einkommensteuer. Unser Rechner kalkuliert sie nicht über Daumenregeln, sondern präzise nach den offiziellen Kurven des Bundesministeriums der Finanzen. Wer extrem viel verdient, zahlt zudem noch den Solidaritätszuschlag – für mittlere und geringere Einkommen wurde dieser glücklicherweise abgeschafft.

Wichtig ist auch die Wahl des Steuerjahres (2025 oder 2026). Da der Staat jedes Jahr den Grundfreibetrag, die Beitragsbemessungsgrenzen und den Steuertarif anpasst, berechnet der Rechner deine Abzüge auf den Cent genau für das von dir ausgewählte Jahr.

Wo du in Deutschland wohnst, macht finanziell einen Unterschied. Das Bundesland entscheidet zum Beispiel über die Höhe der Kirchensteuer (in Bayern und Baden-Württemberg sind es 8 %, im restlichen Deutschland 9 %). Zudem gibt es in Sachsen eine historische Besonderheit bei der Pflegeversicherung, wodurch Arbeitnehmer dort einen leicht höheren Anteil tragen als im Rest der Republik.

Hast du Kinder? Dann trage deinen Kinderfreibetrag ein (meist 0,5 pro Elternteil für ein gemeinsames Kind, in Summe also 1,0). Wichtig zu wissen: Dieser Freibetrag mindert nicht direkt deine Lohnsteuer. Er sorgt aber dafür, dass du sowohl im Rechner als auch in der Realität spürbar weniger Solidaritätszuschlag und weniger Kirchensteuer zahlen musst.

Und so gehst du vor:

1. Monats- oder Jahresansicht wählen:
Oben im Rechner kannst du zwischen Monats- und Jahresansicht umschalten. Wenn du Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhältst, stell das Dropdown "Gehälter pro Jahr" einfach auf 13 oder 14. Die Jahresansicht berücksichtigt diese Sonderzahlungen und zeigt dir dein echtes, gesamtes Jahresgehalt an.

2. Die Direkteingabe nutzen:
Du kannst das Bruttogehalt ganz intuitiv über den Schieberegler anpassen. Möchtest du jedoch einen ganz exakten, krummen Betrag (z. B. 4.321 €) berechnen oder verdienst du weit mehr, als der Regler anzeigt? Kein Problem! Klicke einfach oben auf den gestrichelten Bruttobetrag und tippe deine Zahl bequem über die Tastatur ein. Der Regler skaliert sich im Hintergrund vollautomatisch mit.

3. Mit Infoboxen lernen:
Überall im Rechner findest du kleine "i"-Symbole. Fährst du mit der Maus darüber (oder tippst darauf auf dem Smartphone), öffnen sich hilfreiche Tooltips, die dir das jeweilige Eingabefeld genau erklären. Wenn du den Rechner in- und auswendig kennst, kannst du die Hilfe-Icons über den Schalter beim Diagramm ganz einfach ausblenden, um Platz zu sparen.

4. Die Grafik auswerten:
Das Balken- und Kreisdiagramm schlüsselt dein Gehalt visuell auf. In der Mitte oder über den Balken siehst du dein finales Netto. Die farbigen Segmente zeigen dir exakt, wie groß das Stück vom Kuchen ist, das sich das Finanzamt (Rot) und die Sozialkassen (Blau) abschneiden. Klicke auf die Legende unter dem Diagramm, um einzelne Posten gezielt ein- oder auszublenden.

Glossar: Alle Begriffe aus dem Rechner einfach erklärt

  • Brutto: Dein vertraglich vereinbartes Gehalt vor jeglichen Abzügen. Diese Summe sieht schön aus, aber sie gehört dir nicht komplett.
  • Netto: Das frei verfügbare Geld, das nach allen Steuern und Sozialabgaben wirklich am Monatsende auf dein Bankkonto überwiesen wird.
  • Direkteingabe: Das gestrichelte Betragsfeld über dem Schieberegler. Ein Klick darauf erlaubt dir, auch extrem hohe Gehälter blitzschnell über die Tastatur einzutippen.
  • Ehepartner-Modus: Ein spezieller Modus, der zwei Gehälter zu einem gemeinsamen Haushaltsnetto addiert und automatisch die typischen Steuerklassen 3 und 5 anwendet.
  • Vergleichs-Modus: Stellt zwei unabhängige Rechnungen (Szenario 1 und 2) im Diagramm nebeneinander, ohne die Steuerklassen zu verändern. Ideal, um Jobangebote zu vergleichen.
  • KV Zusatzbeitrag: Ein kassenindividueller Prozentsatz, den deine Krankenkasse auf den Basisbeitrag aufschlägt. Im Rechner trägst du den vollen Zusatzbeitrag ein, er wird automatisch halbiert.
  • PKV / Arbeitgeberzuschuss: Bei privaten Krankenversicherungen zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss (50 %, gedeckelt auf den Höchstbetrag der GKV). Der Rechner zieht diesen automatisch von deiner angegebenen Prämie ab.
  • Beitragsbemessungsgrenze: Eine gesetzliche Deckelung. Wer extrem gut verdient, zahlt Sozialabgaben nur bis zu dieser Grenze. Jeder Euro, der darüber hinausgeht, ist frei von Sozialabgaben (unterliegt aber weiter der Steuer).
  • Progression: Je mehr du verdienst, desto höher wird der prozentuale Steuersatz, den du an das Finanzamt abführen musst (Steuerprogression).
  • Steuerfreibetrag: Ein fester Betrag pro Jahr (der Grundfreibetrag), der komplett steuerfrei bleibt, um dein Existenzminimum zu sichern. Wichtig: In Steuerklasse 6 gibt es diesen Grundfreibetrag nicht.
  • Hilfe-Icons: Die kleinen Info-Kreise im Rechner, die dir komplexe Steuer-Begriffe schnell und verständlich direkt an Ort und Stelle erklären.

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