ETFs - FONDs - Aktien Rendite Rechner 2026
ETFs
iEin ETF (Indexfonds) bildet passiv einen Markt ab. Er zeichnet sich durch sehr geringe laufende Kosten (TER) aus und hat meist keinen Ausgabeaufschlag. In DE profitierst du hier bei Aktien-ETFs von 30 % Steuer-Teilfreistellung auf deine Gewinne.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
Fonds
iKlassische Investmentfonds werden aktiv von Managern gesteuert. Dies führt zu höheren laufenden Kosten (TER meist > 1%) und einem einmaligen Abzug beim Kauf (Ausgabeaufschlag). Bei Aktienfonds gilt in DE ebenfalls meist die 30 % Teilfreistellung.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
Aktien
iBeim Kauf von Einzelaktien hast du keine laufenden Produktkosten (TER = 0%). Dafür greift hier in Deutschland keine steuerliche Teilfreistellung. Gewinne und Dividenden müssen, nach Ausschöpfung des Freibetrags, voll versteuert werden.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
Alternativen
iNutze diesen Tab für sonstige Anlagen wie Kryptowährungen, Edelmetalle oder P2P-Kredite. Hier gibt es keine klassischen Fondskosten und keine Steuer-Teilfreistellungen. Ideal für rein rechnerische Simulationen ohne Finanzprodukt-Gebühren.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
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Anleitung Hier geht es zur Anleitung.
EndbetragDein voraussichtlicher finaler Kontostand am Ende der Laufzeit. Dies ist die Summe aus deinem eigenen Geld und allen erwirtschafteten Gewinnen, nachdem alle Gebühren und Steuern bereits abgezogen wurden.
EingezahltDie reine Gesamtsumme deines eigenen Geldes. Sie setzt sich nur aus deinem anfänglichen Startkapital und all deinen monatlichen Sparraten zusammen – völlig ohne Gewinne.
Kaufkraft (real)Dieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deines Vermögens.

Stell dir vor, du hast heute 100 Euro und eine Kugel Eis kostet 2 Euro. Du könntest dir also 50 Kugeln kaufen.

Wenn dein Geld über die Jahre durch Zinsen auf 150 Euro anwächst, die Inflation aber die Preise steigen lässt, kostet eine Kugel Eis in Zukunft vielleicht 4 Euro.

Obwohl du mit 150 Euro rechnerisch mehr Geld hast, kannst du dir dann nur noch weniger als 40 Kugeln Eis kaufen. Deine tatsächliche Kaufkraft ist also gesunken.
Eingezahlt (real)Dieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deiner getätigten Einzahlungen.

Stell dir vor, du kaufst heute eine Kinokarte für 10 Euro. In 20 Jahren kostet dieselbe Karte durch die Inflation vielleicht 20 Euro.

Wenn du in 20 Jahren 10 Euro einzahlst, ist das zwar derselbe Betrag, aber du gibst eigentlich nur noch den Gegenwert einer halben Kinokarte ab. Dein echter Aufwand wird also mit der Zeit immer kleiner.
GewinnDein tatsächlicher reiner Gewinn (nach Steuern und Kosten). Das ist exakt das Geld, das deine Anlage durch den Zinseszinseffekt komplett von selbst für dich "verdient" hat.
Endbetrag
iDein voraussichtlicher finaler Kontostand am Ende der Laufzeit. Dies ist die Summe aus deinem eigenen Geld und allen erwirtschafteten Gewinnen, nachdem alle Gebühren und Steuern bereits abgezogen wurden.
0 €
Eingezahlt
iDie reine Gesamtsumme deines eigenen Geldes. Sie setzt sich nur aus deinem anfänglichen Startkapital und all deinen monatlichen Sparraten zusammen – völlig ohne Gewinne.
0 €
Kaufkraft (real)
iDieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deines Vermögens.

Stell dir vor, du hast heute 100 Euro und eine Kugel Eis kostet 2 Euro. Du könntest dir also 50 Kugeln kaufen.

Wenn dein Geld über die Jahre durch Zinsen auf 150 Euro anwächst, die Inflation aber die Preise steigen lässt, kostet eine Kugel Eis in Zukunft vielleicht 4 Euro.

Obwohl du mit 150 Euro rechnerisch mehr Geld hast, kannst du dir dann nur noch weniger als 40 Kugeln Eis kaufen. Deine tatsächliche Kaufkraft ist also gesunken.
0 €
Eingezahlt (real)
iDieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deiner getätigten Einzahlungen.

Stell dir vor, du kaufst heute eine Kinokarte für 10 Euro. In 20 Jahren kostet dieselbe Karte durch die Inflation vielleicht 20 Euro.

Wenn du in 20 Jahren 10 Euro einzahlst, ist das zwar derselbe Betrag, aber du gibst eigentlich nur noch den Gegenwert einer halben Kinokarte ab. Dein echter Aufwand wird also mit der Zeit immer kleiner.
0 €
Gewinn
iDein tatsächlicher reiner Gewinn (nach Steuern und Kosten). Das ist exakt das Geld, das deine Anlage durch den Zinseszinseffekt komplett von selbst für dich "verdient" hat.
0 €

🇦🇹 Hinweis für Österreich

Servus! Ein kurzer Hinweis zur Berechnung mit Netto AT:

  • Teilfreistellung: Gibt es nur im deutschen Steuerrecht.
  • Freibetrag: Gibt es auf Kapitalerträge in Österreich nicht.
  • Kirchensteuer: Wird nicht automatisch über die Bank abgeführt.

Damit die Berechnung für dich perfekt stimmt, haben wir diese Felder automatisch auf 0 gesetzt und gesperrt.

Rechner richtig verstehen

ETFs
Ein ETF (Indexfonds) bildet passiv einen Markt ab. Er zeichnet sich durch sehr geringe laufende Kosten (TER) aus und hat meist keinen Ausgabeaufschlag. In DE profitierst du hier bei Aktien-ETFs von 30 % Steuer-Teilfreistellung auf deine Gewinne.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
Fonds
Klassische Investmentfonds werden aktiv von Managern gesteuert. Dies führt zu höheren laufenden Kosten (TER meist > 1%) und einem einmaligen Abzug beim Kauf (Ausgabeaufschlag). Bei Aktienfonds gilt in DE ebenfalls meist die 30 % Teilfreistellung.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
Aktien
Beim Kauf von Einzelaktien hast du keine laufenden Produktkosten (TER = 0%). Dafür greift hier in Deutschland keine steuerliche Teilfreistellung. Gewinne und Dividenden müssen, nach Ausschöpfung des Freibetrags, voll versteuert werden.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
Sonstige (Alternativen)
Nutze diesen Tab für sonstige Anlagen wie Kryptowährungen, Edelmetalle oder P2P-Kredite. Hier gibt es keine klassischen Fondskosten und keine Steuer-Teilfreistellungen. Ideal für rein rechnerische Simulationen ohne Finanzprodukt-Gebühren.

🇦🇹 Tipp für Österreich: Wähle bei Steuern einfach 'Netto AT'. Der Rechner schaltet dann automatisch die deutschen Sonderregeln ab.

⚠️ Wichtig: Das hier ist keine Finanzberatung! Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung, kann Fehler enthalten und berücksichtigt z. B. nicht die deutsche Vorabpauschale. Ohne Gewähr.
Startkapital
Dein einmaliger Anlagebetrag ganz zu Beginn der Laufzeit. Dieses Geld fängt ab dem ersten Tag an, Rendite für dich zu erwirtschaften.
Sparrate / Monat
Der Betrag, den du jeden Monat kontinuierlich neu investierst.
Kursentwicklung
Die angenommene, reine Wertsteigerung (Kursgewinn) deiner Anlage pro Jahr.

Welt-ETFs: historisch oft 6-7 %
Aktive Fonds: oft 6-8 %
Einzelaktien: stark variabel
Dividendenrendite
Zusätzliche Gewinnausschüttungen in Prozent pro Jahr.

Welt-ETFs: oft ca. 2 %
Dividendenaktien: oft 3-5 %
Sonstiges (z.B. Krypto): meist 0 %
Laufende Kosten (TER)
Die jährlichen Verwaltungskosten (Total Expense Ratio) des Produkts.

ETFs: sehr günstig, oft ca. 0,2 %
Aktive Fonds: meist teurer, ca. 1,5 %
Einzelaktien: 0 % Produktkosten
Ausgabeaufschlag
Eine einmalige Gebühr beim Kauf von Anteilen.

Aktive Fonds: oft bis zu 5 %
ETFs & Aktien: über Broker meist 0 % (zzgl. Ordergebühren)
Ertragsverwendung
Thesaurierend: Gewinne bleiben im Fonds bzw. ETF.

Ausschüttend reinvestiert: Gewinne fließen aufs Konto und werden sofort reinvestiert.

Ausschüttend nicht reinv.: Gewinne verbleiben zinslos auf dem Verrechnungskonto.
Verkauf am Ende?
Soll ein kompletter Kassensturz simuliert werden? Bei "Ja" werden alle Anteile am Schluss verkauft und Kursgewinne voll versteuert.
Kapitalertragsteuer
Wähle zwischen Brutto (kein Abzug), Netto DE (Abgeltungsteuer 25% + Soli + ggf. Kirche) oder Netto AT (KESt 27,5% für Wertpapiere). In Österreich wird keine Kirchensteuer über die Bank einbehalten.
Freibetrag
Dein jährlicher steuerfreier Puffer für Kapitalerträge.

Deutschland: 1.000 € für Singles, 2.000 € für Paare.
Österreich: Kein Freibetrag (0 € eintragen).
Kirchensteuer
Zusätzlicher Steuerabzug für Kirchenmitglieder.

8 %: Bayern (BY) und Baden-Württemberg (BW)
9 %: Alle anderen Bundesländer
Dynamik
Die jährliche prozentuale Steigerung deiner monatlichen Sparrate. Hilft dabei, Gehaltserhöhungen oder Kaufkraftverlust über die Zeit auszugleichen.
Inflation
Die jährliche Teuerungsrate, die die Kaufkraft deines Geldes mindert. Offiziell werden ca. 2 % angestrebt, in der Realität liegt die Inflation für Verbraucher oft eher bei 3 bis 5 %.
Teilfreistellung
Ein deutscher Steuervorteil. Da Fonds und ETFs intern Steuern zahlen, bleibt für dich als Anleger ein Teil der Gewinne komplett steuerfrei.

Aktien-ETFs/-Fonds (mind. 51 % Aktien): 30 % frei
Mischfonds/-ETFs (mind. 25 % Aktien): 15 % frei
Immo-Fonds/-ETFs (mind. 51 % Immobilien): 60 % o. 80 % frei
Österreich: Gibt es nicht (wird bei AT-Steuer ignoriert)
Endbetrag
Dein voraussichtlicher finaler Kontostand am Ende der Laufzeit. Dies ist die Summe aus deinem eigenen Geld und allen erwirtschafteten Gewinnen, nachdem alle Gebühren und Steuern bereits abgezogen wurden.
Eingezahlt
Die reine Gesamtsumme deines eigenen Geldes. Sie setzt sich nur aus deinem anfänglichen Startkapital und all deinen monatlichen Sparraten zusammen – völlig ohne Gewinne.
Kaufkraft (real)
Dieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deines Vermögens.

Stell dir vor, du hast heute 100 Euro und eine Kugel Eis kostet 2 Euro. Du könntest dir also 50 Kugeln kaufen.

Wenn dein Geld über die Jahre durch Zinsen auf 150 Euro anwächst, die Inflation aber die Preise steigen lässt, kostet eine Kugel Eis in Zukunft vielleicht 4 Euro.

Obwohl du mit 150 Euro rechnerisch mehr Geld hast, kannst du dir dann nur noch weniger als 40 Kugeln Eis kaufen. Deine tatsächliche Kaufkraft ist also gesunken.
Eingezahlt (real)
Dieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deiner getätigten Einzahlungen.

Stell dir vor, du kaufst heute eine Kinokarte für 10 Euro. In 20 Jahren kostet dieselbe Karte durch die Inflation vielleicht 20 Euro.

Wenn du in 20 Jahren 10 Euro einzahlst, ist das zwar derselbe Betrag, aber du gibst eigentlich nur noch den Gegenwert einer halben Kinokarte ab. Dein echter Aufwand wird also mit der Zeit immer kleiner.
Gewinn
Dein tatsächlicher reiner Gewinn (nach Steuern und Kosten). Das ist exakt das Geld, das deine Anlage durch den Zinseszinseffekt komplett von selbst für dich "verdient" hat.
Kostenverlust
Die versteckten Kosten deiner Anlage. Das ist nicht nur die reine Summe der abgezogenen Gebühren (TER & Ausgabeaufschlag), sondern auch der entgangene Zinseszins, der entstanden wäre, wenn dieses Geld stattdessen für dich investiert geblieben wäre.
Steuerverlust
Geld, das dir durch Steuern fehlt. Das ist die Summe der gezahlten Steuern PLUS der entgangene Zinseszins darauf. Hättest du das Geld für Steuern stattdessen investieren dürfen, wäre dein Endbetrag um exakt diese Summe höher.
Steuerlast
Die reine Summe, die im Laufe der Jahre direkt als Kapitalertragsteuer an den Staat abgeführt wurde.

Dein Geld verstehen

HINWEIS: DIESE INHALTE DIENEN NUR ZUR ALLGEMEINEN INFORMATION UND STELLEN KEINE FINANZBERATUNG DAR. DER SIMULATOR KANN FEHLER ENTHALTEN.

Warum dieser Rechner mehr ist als nur Zahlen

Schön, dass du hier bist. Du hast gerade unseren Anlagenrechner Pro geöffnet. Auf den ersten Blick geht es hier nur um Zahlen, aber eigentlich steckt mehr dahinter. Der entscheidende Unterschied zu vielen herkömmlichen Rechnern ist, dass wir hier nicht nur mit theoretischen Werten kalkulieren, sondern neben der Kursentwicklung und Dividende auch Faktoren wie Laufende Kosten (TER), Ausgabeaufschläge, Inflation, Steuern, Kirchensteuer sowie eine mögliche Dynamik berücksichtigen. Wir stellen die reale Kaufkraft und den tatsächlichen Wert deiner Investition in den Mittelpunkt. Damit das Ergebnis für dich wirklich Sinn ergibt, solltest du kurz verstehen, was hier überhaupt berechnet wird.

Stelle dir dazu folgendes vor:

Du sparst 25 Jahre lang und freust dich am Ende über eine runde Summe von 100.000 € auf dem Papier. Das klingt großartig. Aber was kannst du dir davon dann wirklich kaufen? Wenn die Inflation im Durchschnitt bei 3 % liegt, haben diese 100.000 € in 25 Jahren nur noch die Kaufkraft von heute etwa 47.760 €. Ohne diesen Rechner würdest du also mit einer Zahl planen, die dich in der Zukunft bitter enttäuschen könnte, weil die Preise für Miete, Brot und Autos massiv gestiegen sind. Das ist die bittere Wahrheit, welche die anderen Rechner dir nicht zeigen. Genau das wird in unserem Kaufkraft (Real) Ergebnis berücksichtigt.

Oder betrachte deinen eigenen Aufwand: Wenn du heute 500 € monatlich zur Seite legst, ist das für dich heute vielleicht viel Geld. In 15 Jahren sind 500 € aber gefühlt viel weniger "wert", weil dein Gehalt hoffentlich gestiegen ist und die Preise höher sind. Dein real eingezahlter Wert sinkt also über die Zeit – du investierst zwar die gleiche Summe, aber sie "kostet" dich weniger Lebensqualität.

Ein konkretes Beispiel zum Eis: Kostet eine Kugel heute 2 €, zahlst du für eine Sparrate von 10 € den Gegenwert von 5 Kugeln. Bei einer Inflation von 3 % kostet dieselbe Kugel in 25 Jahren bereits über 4 €. Deine Sparrate von 10 € "kostet" dich dann nur noch etwas mehr als 2 Kugeln Eis. Dein tatsächlicher Verzicht wird also über die Jahre immer kleiner. Genau das wird in unserem Eingezahlt (Real) Ergebnis berücksichtigt.

Der heimliche Renditekiller: Warum Kosten alles verändern

Das eigentliche Herzstück dieses Rechners ist es, dir die Augen über versteckte Kosten zu öffnen. Viele Anleger schauen nur auf die mögliche Rendite, vergessen aber die Gebühren. Ein klassischer Fonds mit 1,5 % laufenden Kosten (TER) und 5 % Ausgabeaufschlag mag auf den ersten Blick nicht dramatisch teurer wirken als ein ETF mit 0,2 % TER. Doch über 20 oder 30 Jahre hinweg frisst dieser scheinbar kleine Unterschied durch den entgangenen Zinseszins oft zehntausende Euro deines potenziellen Vermögens auf!

Genau deshalb haben wir den Kostenverlust in die Ergebnisse eingebaut. Er rechnet dir schonungslos vor, was du nicht nur an reinen Gebühren an Banken und Fondsgesellschaften gezahlt hast, sondern auch, welcher enorme Zinseszins dir dadurch auf dieses Geld durch die Lappen gegangen ist. Spiele im Rechner einfach mal mit den Reitern "ETF" und "Fonds" und achte darauf, wie extrem sich die unterschiedlichen Kosten auf deinen finalen Endbetrag und deine reale Kaufkraft auswirken. Es ist der wichtigste Hebel, den du beim Investieren selbst in der Hand hast.

Ertragsverwendung: Thesaurierend vs. Ausschüttend – der wichtige Unterschied

Viele denken bei Geldanlagen automatisch an schnelles Wachstum. Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied bei der Verwendung der Erträge, den man kennen muss.

Bei einer ausschüttenden Anlage werden die Gewinne (Dividenden) regelmäßig auf dein Girokonto ausgezahlt. Wenn dein Freibetrag aufgebraucht ist, greift der Staat hier sofort zu und behält Steuern ein. In unserem Rechner simulieren wir, dass du diesen übrig gebliebenen Netto-Betrag danach manuell wieder anlegst. Dein Vermögen wächst dadurch zwar stetig, aber etwas gebremster, da bei jeder Ausschüttung ein Teil durch Steuern verloren geht.

Bei einer thesaurierenden Anlage verbleiben die Gewinne direkt im Fonds. Das Geld wird automatisch und sofort genutzt, um neue Anteile zu kaufen, ohne dass es jemals auf deinem Konto landet. Dadurch werden die Steuern auf die Erträge größtenteils gestundet (in die Zukunft verschoben). Jeder erwirtschaftete Euro arbeitet in voller Größe sofort weiter. Das Ergebnis: Ein ungestörter Zinseszins-Effekt und langfristig ein deutlich stärkerer Vermögensaufbau.

Die Anlageklassen – ETF, Fonds, Aktien und Alternativen

In deinem Rechner kannst du oben flexibel zwischen verschiedenen Anlageklassen wechseln. Diese Funktion ist entscheidend, da jede Variante unterschiedliche Zwecke erfüllt und steuerlich anders behandelt wird.

Während ein ETF eine ruhige und sehr kostengünstige Anlage mit steuerlicher Teilfreistellung (oft 30 %) ist, hat ein aktiver Fonds oft deutlich höhere Kosten (TER) und Ausgabeaufschläge. Bei einzelnen Aktien fallen zwar keine laufenden Kosten an, dafür entfällt hier die Teilfreistellung beim Finanzamt. Durch das Umschalten siehst du im direkten Vergleich, wie groß dieser Unterschied in der Praxis ist und welche Anlage besser zu deiner persönlichen Finanzplanung passt.

Inflation – warum Geld an Wert verliert

Neben der Rendite spielt noch etwas eine große Rolle, das viele unterschätzen: die Inflation. Sie sorgt dafür, dass Geld im Laufe der Zeit an Wert verliert. Auch wenn dein Guthaben steigt, kannst du dir später oft weniger dafür kaufen als heute. Deshalb kannst du hier die Inflation berücksichtigen lassen. So siehst du nicht nur eine Zahl, sondern auch, was sie in Zukunft wirklich wert ist. Falls du statt Inflation eine Deflation simulieren möchtest, kannst du einfach eine negative Zahl eingeben. Dadurch wird berechnet, wie sich steigende Kaufkraft auf dein Ergebnis auswirken würde.

Steuern – was am Ende wirklich bleibt

Ein weiterer Punkt sind die Steuern. Ein Teil deiner Gewinne geht in der Regel an den Staat. Viele Rechner ignorieren das und zeigen dir nur theoretische Werte. Hier kannst du dein Land auswählen und die Steuern direkt mit einberechnen lassen. In Deutschland wird dabei auch der Freibetrag und die Teilfreistellung berücksichtigt. Das bedeutet, ein Teil deiner jährlichen Gewinne bleibt steuerfrei, bevor überhaupt Steuern abgezogen werden. Zusätzlich kannst du einstellen, ob Kirchensteuer anfällt. Hinweis: Die deutsche Vorabpauschale wird aus Gründen der Komplexität nicht mitberechnet.

Wenn du Netto AT (Österreich) auswählst, rechnet der Simulator automatisch mit der 27,5 % KESt. Felder wie Freibetrag, Teilfreistellung und Kirchensteuer werden dann automatisch genullt und gesperrt, da sie in Österreich für Wertpapiere so nicht existieren.

Besonders ist hier die Frage nach dem Verkauf am Ende: Du kannst entscheiden, ob am Ende der Laufzeit ein kompletter Kassensturz simuliert werden soll, bei dem das Finanzamt auf alle bisher unversteuerten Kursgewinne auf einen Schlag zugreift. Dadurch wird das Ergebnis deutlich realistischer.

Die Teilfreistellung: Dein deutscher Steuervorteil erklärt

In Deutschland gibt es bei Fonds und ETFs die sogenannte Teilfreistellung. Aber warum eigentlich? Da Fondsgesellschaften intern bereits Steuern auf ihre Erträge (z. B. auf Dividenden der im Fonds enthaltenen Aktien) zahlen müssen, wärst du als Anleger quasi doppelt besteuert, wenn du bei der Auszahlung an dich nochmal voll zur Kasse gebeten wirst. Um diese Doppelbesteuerung fair auszugleichen, stellt der deutsche Staat einen festen Prozentsatz deiner Gewinne komplett steuerfrei. Deine Steuerlast wird dann nur auf den restlichen Teil deines Gewinns berechnet.

Wie hoch dieser steuerfreie Teil ausfällt, hängt davon ab, woraus der Fonds besteht:

  • 30 % steuerfrei: Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs (die aus mind. 51 % Aktien bestehen).
  • 15 % steuerfrei: Bei Mischfonds und Misch-ETFs (mind. 25 % Aktienquote).
  • 60 % steuerfrei: Bei Immobilienfonds mit Schwerpunkt im Inland.
  • 80 % steuerfrei: Bei Immobilienfonds mit Schwerpunkt im Ausland.
  • 0 % (Keine Freistellung): Bei Einzelaktien, Krypto oder sonstigen Anlagen, da es hier keine Fondsebene gibt, die vorab Steuern zahlt.

Wichtig für Österreich: Die Teilfreistellung ist ein rein deutsches Konzept. Im österreichischen Steuersystem gibt es diesen Ausgleich nicht. Wählst du im Rechner "Netto AT", wird dieser Vorteil daher automatisch deaktiviert.

Die wichtigsten Einstellungen im Rechner

Wenn du den Rechner benutzt, spielen mehrere Dinge zusammen. Dein Startkapital ist das Geld, das du bereits hast. Die monatliche Sparrate ist das, was du regelmäßig zur Seite legst. Gerade diese regelmäßigen Einzahlungen machen oft den größten Unterschied, weil sie dein Vermögen Schritt für Schritt wachsen lassen.

Die Kursentwicklung und die Dividendenrendite bestimmen, wie stark dein Geld wächst. Die Laufenden Kosten (TER) und der Ausgabeaufschlag zeigen dir, wie viel die Fondsgesellschaft oder der Broker von deinem Ertrag einbehält.

Besonders interessant ist die Dynamik. Damit kannst du einstellen, dass deine Sparrate im Laufe der Jahre steigt. Das ist sinnvoll, weil sich auch dein Einkommen mit der Zeit verändern kann. Selbst kleine Steigerungen können langfristig einen großen Unterschied machen.

Die Inflation ermöglicht es dir, die Geldentwertung einzuplanen, um die zukünftige Kaufkraft zu ermitteln. Über den Steuer-Modus legst du fest, ob Abzüge für Deutschland (Netto DE) oder Österreich (Netto AT) berechnet werden sollen. In der deutschen Einstellung kannst du zudem die Kirchensteuer aktivieren und deinen persönlichen Freibetrag hinterlegen, damit die Steuerlast so exakt wie möglich bestimmt wird.

Die Grafik verstehen

Die Grafik hilft dir dabei, den Verlauf besser zu verstehen. Du siehst nicht nur das Endergebnis, sondern auch, wie es sich entwickelt. Wenn dir etwas zu unübersichtlich wird, kannst du einzelne Linien einfach in der Legende ausblenden und dich auf das konzentrieren, was dich interessiert.

Was du am Ende als Ergebnis bekommst

Am Ende geht es hier nicht darum, dir die größtmögliche Zahl zu zeigen. Es geht darum, dir eine ehrliche Grundlage zu geben. Wenn du verstehst, wie die einzelnen Faktoren zusammenwirken, kannst du deine Planung deutlich besser einschätzen. Zum Schluss ist noch wichtig zu wissen, was du überhaupt als Ergebnis bekommst. Der Rechner zeigt dir nicht nur eine einzelne Zahl, sondern mehrere Werte, die zusammen ein klares Bild ergeben:

1. Endbetrag: Die nominale Summe am Ende der Laufzeit (nach Abzug aller Kosten und Steuern).

2. Eingezahlt: Hier siehst du die reine Summe aller Gelder, die du über die Jahre investiert hast.

3. Kaufkraft (real): Dieser Wert ist einer der wichtigsten in diesem Rechner. Er rechnet den zukünftigen Endbetrag auf das heutige Preisniveau zurück.
Beispiel: Wenn du in 20 Jahren 200.000 € hast, die Inflation aber 2 % beträgt, zeigt dir dieser Wert an, was du dir in 20 Jahren für dieses Geld im Vergleich zu heute kaufen kannst. Vielleicht entspricht die Kaufkraft dann nur noch 135.000 € nach heutigen Maßstäben.

4. Eingezahlt (real): Beschreibt deinen wahren Aufwand. Da du deine Sparraten über viele Jahre einzahlst, ist eine Einzahlung von 100 € in 15 Jahren weniger wert als heute, weil 100 € dann weniger wert sind.
Beispiel: Wenn du über 30 Jahre insgesamt 36.000 € einzahlst, zeigt dir der real eingezahlte Wert vielleicht nur 25.000 € an. Das bedeutet, dass die gefühlte Belastung für deinen Geldbeutel über die Zeit abnimmt.

5. Zinsertrag (Nettogewinn): Der reine Profit, den dein Kapital für dich erwirtschaftet hat – bereits bereinigt um alle Kosten und Steuern.

6. Kostenverlust: Ein absoluter Augenöffner. Das ist nicht nur die reine Summe der abgezogenen TER- und Gebühren PLUS der entgangene Zinseszins, der entstanden wäre, wenn dieses Geld stattdessen weiter für dich investiert geblieben wäre.

7. Steuerverlust: Die Summe der gezahlten Steuern PLUS der entgangene Zinseszins, der auf dieses verlorene Geld über die Jahre angefallen wäre.

8. Steuerlast: Die reine nominale Summe, die direkt als Steuer an den Staat abgeführt wurde.

Und so gehst du vor:

1. Wähle die Anlageform:
Klicke im Rechner ganz oben auf einen der Reiter (ETFs, Fonds, Aktien oder Alternativen). Du wirst feststellen, dass der Rechner pro Reiter eigene Voreinstellungen lädt, die für die jeweilige Anlageform typisch sind. Jeder Tab speichert deine Eingaben separat!

2. Die Eingabefelder ausfüllen:
Jetzt geht es an deine persönlichen Zahlen. Der Rechner unterscheidet dabei schlau zwischen zwei Bereichen:

  • Gemeinsame Werte: Die Felder wie Startkapital, Sparrate, Kapitalertragsteuer, Freibetrag, Dynamik und Inflation sind global. Was du hier einträgst, gilt sofort für den gesamten Rechner und für jede Anlageklasse gleich.
  • Spezifische Werte: Die Felder, die farblich hinterlegt sind (Kursentwicklung, Dividende, TER, Ausgabeaufschlag, Ertragsverwendung und Teilfreistellung), sind fest an den aktuell ausgewählten Reiter geknüpft. Das bedeutet: Du kannst z.B. für ETFs 0,4 % Gebühren und für klassische Fonds 1,5 % Gebühren eintragen – der Rechner merkt sich beides getrennt!

3. Den Chart (Zeitraum) einstellen:
Bewege den Schieberegler für die Jahre hin und her. Das Diagramm und alle Ergebnisse aktualisieren sich sofort in Echtzeit. Unter dem Chart findest du die Legende. Wenn du möchtest, klicke einfach auf Werte wie "Steuerlast", um die entsprechenden Kurven in der Grafik ein- oder auszublenden.

4. Ergebnisse analysieren und nutzen:
Was machst du nun mit all diesen Zahlen? Nutze sie für fundierte Entscheidungen! Wechsle beispielsweise zwischen "ETF" und "Fonds" hin und her, um unten in den Ergebnissen schonungslos zu vergleichen, wie extrem sich ein Ausgabeaufschlag oder 1,5 % laufende Kosten (TER) über 20 Jahre auf deine reale Kaufkraft auswirken. Verändere die Sparrate und die Dynamik, um genau die Summe zu finden, die du heute aufbringen musst, um in Zukunft ein entspanntes finanzielles Polster zu haben.

Glossar: Alle Begriffe aus dem Rechner einfach erklärt

  • ETFs: Ein ETF (Indexfonds) bildet passiv einen Markt ab. Er zeichnet sich durch sehr geringe laufende Kosten (TER) aus und hat meist keinen Ausgabeaufschlag. In DE profitierst du hier bei Aktien-ETFs von 30 % Steuer-Teilfreistellung auf deine Gewinne.
  • Fonds: Klassische Investmentfonds werden aktiv von Managern gesteuert. Dies führt zu höheren laufenden Kosten (TER meist > 1%) und einem einmaligen Abzug beim Kauf (Ausgabeaufschlag). Bei Aktienfonds gilt in DE ebenfalls meist die 30 % Teilfreistellung.
  • Aktien: Beim Kauf von Einzelaktien hast du keine laufenden Produktkosten (TER = 0%). Dafür greift hier in Deutschland keine steuerliche Teilfreistellung. Gewinne und Dividenden müssen, nach Ausschöpfung des Freibetrags, voll versteuert werden.
  • Alternativen: Nutze diesen Tab für sonstige Anlagen wie Kryptowährungen, Edelmetalle oder P2P-Kredite. Hier gibt es keine klassischen Fondskosten und keine Steuer-Teilfreistellungen. Ideal für rein rechnerische Simulationen ohne Finanzprodukt-Gebühren.
  • Startkapital (€): Dein einmaliger Anlagebetrag ganz zu Beginn der Laufzeit. Dieses Geld fängt ab dem ersten Tag an, Rendite für dich zu erwirtschaften.
  • Sparrate / Monat (€): Der Betrag, den du jeden Monat kontinuierlich neu investierst. Regelmäßiges Sparen ist der stärkste Hebel für den langfristigen Vermögensaufbau.
  • Kursentwicklung (%): Die angenommene, reine Wertsteigerung (Kursgewinn) deiner Anlage pro Jahr. Historisch liegt dieser Wert für weltweite ETFs langfristig bei etwa 6 %.
  • Dividendenrendite (%): Zusätzliche Gewinnausschüttungen der Unternehmen in Prozent pro Jahr. Breit gestreute ETFs schütten historisch oft rund 2 %.
  • Laufende Kosten (TER): Die Total Expense Ratio (TER) sind die jährlichen Verwaltungskosten des Produkts. ETFs sind hier mit oft 0,2 % bis 0,4 % sehr günstig.
  • Ausgabeaufschlag (%): Eine einmalige Gebühr beim Kauf (oft als Ordergebühr beim Broker). Wenn du 100 € bei 1,5 % Gebühr investierst, arbeiten nur noch 98,50 € für dich!
  • Ertragsverwendung: Legt fest, was mit den Gewinnen passiert.
    • Thesaurierend: Gewinne bleiben im Fonds und werden steuerfrei sofort wieder angelegt (perfekt für Zinseszins).
    • Ausschüttend: Gewinne fließen aufs Konto, werden versteuert und hier im Rechner danach als Netto-Betrag reinvestiert.
  • Verkauf am Ende?: Soll ein kompletter Kassensturz simuliert werden?
    • Ja: Alle Anteile werden am Schluss verkauft und die bis dahin unrealisierten Kursgewinne auf einen Schlag voll versteuert.
    • Nein: Das Depot läuft fiktiv weiter, es fallen am Ende keine Steuern auf Kursgewinne an.
  • Kapitalertragsteuer: Die steuerliche Behandlung deiner Gewinne.
    • Netto (DE): Abgeltungsteuer 25 % + Soli + ggf. Kirche.
    • Netto (AT): KESt 27,5 % für Wertpapiere (kein Kirchensteuerabzug über die Bank).
    • Brutto: Kein Steuerabzug.
  • Freibetrag (€): Jährlicher steuerfreier Betrag. In Deutschland bis zu 1.000 € (Single) bzw. 2.000 € (Paare).
  • Kirchensteuer: Satz für Kirchenmitglieder. In Brutto- oder AT-Modellen ist dieses Feld deaktiviert.
    • Keine: 0 %.
    • 8 %: Für Bayern und Baden-Württemberg.
    • 9 %: Für alle anderen Bundesländer in DE.
  • Dynamik (%): Die jährliche prozentuale Steigerung deiner monatlichen Sparrate.
  • Inflation (%): Die jährliche Teuerungsrate, die die Kaufkraft deines Geldes mindert.
  • Teilfreistellung (%): In DE bleibt ein Teil des Gewinns bei Fonds steuerfrei.
    • 30 %: Gilt für Aktienfonds und Aktien-ETFs (mind. 51 % Aktienquote).
    • 15 %: Gilt für Mischfonds und Misch-ETFs (mind. 25 % Aktienquote).
    • 60 %: Gilt für Immobilien-Fonds und Immobilien-ETFs (Inland).
    • 80 %: Gilt für Immobilien-Fonds mit Auslands-Schwerpunkt.
    • 0 %: Gilt für Einzelaktien oder sonstige Anlagen wie Krypto (keine Freistellung).
  • Endbetrag: Der voraussichtliche Kontostand am Ende der Laufzeit, inklusive aller Einzahlungen und Zinserträge nach Abzug von Kosten und Steuern.
  • Eingezahlt: Die Gesamtsumme aus deinem Startkapital und allen über die Jahre getätigten monatlichen Sparraten.
  • Kaufkraft (real): Dieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deines Vermögens.

    Stell dir vor, du hast heute 100 Euro und eine Kugel Eis kostet 2 Euro. Du könntest dir also 50 Kugeln kaufen.

    Wenn dein Geld über die Jahre durch Zinsen auf 150 Euro anwächst, die Inflation aber die Preise steigen lässt, kostet eine Kugel Eis in Zukunft vielleicht 4 Euro.

    Obwohl du mit 150 Euro rechnerisch mehr Geld hast, kannst du dir dann nur noch weniger als 40 Kugeln Eis kaufen. Deine tatsächliche Kaufkraft ist also gesunken.
  • Eingezahlt (real): Dieser Wert ist der inflationsbereinigte Realwert deiner getätigten Einzahlungen.

    Stell dir vor, du kaufst heute eine Kinokarte für 10 Euro. In 20 Jahren kostet dieselbe Karte durch die Inflation vielleicht 20 Euro.

    Wenn du in 20 Jahren 10 Euro einzahlst, ist das zwar derselbe Betrag, aber du gibst eigentlich nur noch den Gegenwert einer halben Kinokarte ab. Dein echter Aufwand wird also mit der Zeit immer kleiner.
  • Zinsertrag: Der reine Gewinn aus den Anlageerträgen über die gesamte Laufzeit, berechnet nach dem jeweiligen Länder-Steuermodell.
  • Kostenverlust: Verlust durch den Ausgabeaufschlag, die laufenden Kosten (TER) und den entgangenen Zinseszins darauf.
  • Steuerverlust: Verlust durch gezahlte Steuern und den entgangenen Zinseszins darauf. Zieht man Kostenverlust und Steuerverlust von einem perfekten Szenario ab, erhält man deinen tatsächlichen Endbetrag.
  • Steuerlast: Die reine Summe aller Steuern, die an den Staat geflossen ist.

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